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Liebe Leser,

unser erster Newsletter im neuen Jahr, stellt Ihnen heute ausnahmsweise mal keinen spannenden Fall unserer Experten vom STROBL Service vor, sondern legt Ihnen den wirklich interessanten neuen „Schimmelpilzleitfaden“ vom Umweltbundesamt ans Herz.

In voller Länge nennt sich das Werk „Leitfaden zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelbefall in Gebäuden“ und ist im Dezember 2017 veröffentlicht worden und wirft die Frage auf, wie sich die Wasserschadensanierung verändern wird. Der Leitfaden selbst erhebt keinen Anspruch, ein gesetzliches Regelwerk zu sein, ist jedoch in Ermangelung weiterer Regelwerke für die Sanierungsbranche faktisch eine Rechtsnorm. Schauen wir ihn uns also einmal in aller gebotenen Kürze an.

Was ist neu im Schimmelpilzleitfaden?

Räume werden in 4 Nutzungsklassen eingeteilt.

Wir betrachten Feuchteschäden in Fußbodenkonstruktionen in der Nutzungsklasse II

(nachzulesen in der Anlage 6 des Leitfadens)

Generell gilt, eine Trocknung muss so schnell wie möglich erfolgen. Vorher muss aber bewertet werden, ob eine Trocknung überhaupt sinnvoll ist. Um das zu beurteilen ist zwingend notwendig die Fußbodenkonstruktion zu kennen. Eine Trocknung bestimmter Baustoffe wie Papier, Pappe, OSB, Hartfaser- oder Spannplatte ist nicht sinnvoll.

Für die Bewertung wurde folgendes Bewertungsschema erstellt:

Die Trocknung von Bauteilen, wie z.B. Fußböden wird stark zurückgehen und der Rückbau wird die Regel werden. Wasserschäden werden somit deutlich aufwendiger und kostenintensiver.
Der gesamte Leitfaden umfasst 122 Seiten und falls Sie sich für die Details interessieren, hier haben wir den Link für Sie:

„Leitfaden zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelbefall in Gebäuden“

Seien Sie versichert, mit unseren engagierten Teams aus allen vier Standorten sind wir in jedem Schadensfall für Sie da, denn: Bei Wasser, Brand und Schimmelschaden, nicht verzagen – Strobl fragen!

Herzlichst, Ihr STROBL Service Team