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Liebe Leser,

beim letzten Mal haben wir Ihnen ein komplexes Projekt in der Augsburger Innenstadt vorgestellt. Doch nicht nur Wohnhäuser können von Wasserschäden betroffen sein. In der Mai-Ausgabe möchten wir Ihnen nun die Sanierung eines Großraumbüros nahebringen, die besonders durch die Unbegrenztheit der betroffenen Räume eine Herausforderung an unsere Profis vom STROBL Service darstellte.

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Erste Anzeichen: der Geruch

Mitarbeiter haben einen unangenehmen, muffigen, leicht modrigen Geruch im Aufenthaltsraum wahrgenommen. Er ist zurückzuführen auf einen in der Vergangenheit liegenden Feuchtigkeitsschaden. Ein erstes alarmierendes Anzeichen für einen möglicherweise vorliegenden Schimmelschaden.

Wie bereits vermutet wies der Baubiologe Marcus Reger in der entnommenen Materialprobe dann auch eindeutig Schimmelpilze und Bakterien im Doppelboden nach. Das Bild unten zeigt die durch Feuchtigkeit aufgequollene und schon ziemlich zersetzte Spanplatte.

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Von der Analyse zu den ersten Maßnahmen

In der Innenraumluft des Aufenthaltsraumes konnten weitere diverse Schimmelpilze nachgewiesen werden. Bei diesem Schadensbild bleibt nur eine Alternative: der komplette Doppelboden muss entfernt werden.

Die kompletten Sanierungsarbeiten wurden unter strikter Beachtung der technischen Regeln für biologische Arbeitsstoffe (TRBA 500) sowie dem „Schimmelleitfaden“ vom UBA ausgeführt. Durch diese Vorgehensweise konnte eine Verbreitung von gesundheitsschädlichen Schimmelsporen in die Raumluft und weitere nicht betroffenen Räume verhindert werden. Außerdem galt es die ausführenden Arbeiter mit der notwendigen persönlichen Schutzausrüstung (PSA) ausreichend zu schützen, sowie dritte durch Abschottung nicht zu gefährden.

Insgesamt wurden hierbei von uns:

  • 180m² Gipskarton-Ständerwände
  • 250m² Teppichboden
  • 250m² Estrich
  • 250m² Spanplattenboden demontiert

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Die professionelle Reinigung

Nach Ausbau des kontaminierten Materials wurde die verbleibende Stahlbetondecke gründlich desinfiziert. Anschließend wurde eine Feinreinigung von Decke, Wänden und dem Boden durchgeführt. Sämtliche Heizkörper wurden im Sprühextraktionsverfahren gereinigt. Dazu kam: alle im Raum und Doppelboden befindlichen Kabel – insgesamt ca. 900 m – mussten händisch im Feuchtwischverfahren gereinigt werden.

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Der Server – immer eine besondere Herausforderung

Eine ganz besondere Hürde stellte der Server dar, der während der gesamten Sanierungsmaßnahmen in Betrieb bleiben musste. Um hier einen reibungslosen Fortbetrieb garantieren zu können, wurde dieser an der Betondecke befestigt, um den darunterliegenden Doppelboden demontieren zu können. Hierzu wurden Schwerlastanker in der Betondecke befestigt und der Server dann, in Anwesenheit des Netzwerkbetreibers und zusammen mit den Technikern vom Team Strobl, mit Spanngurten angehoben. Anschließend wurde mit dem Staubschutzsystem Curtain Wall ein absolut staubdichter Schutzraum mit Belüftung erstellt.

Der Erfolg der Maßnahme wurde mit einer abschließenden Freimessung vom Baubiologen M. Reger bestätigt. Erst nach dessen Freigabe durfte mit dem Wiedereinbau begonnen werden.

Sie sehen, natürlich ist die professionelle Abwicklung von Wasser-, Brand- und Schimmelschäden unser tägliches Geschäft, doch die speziellen Anforderungen jedes Auftrags sind sehr individuell, so dass auch immer ein gutes Maß an kreativem Potenzial von unseren Experten gefordert wird.

Wir hoffen natürlich wie immer, dass Sie unsere Hilfe so schnell nicht benötigen werden. Wenn aber doch, sind wir selbstverständlich rund um die Uhr für Sie da. Und dann heißt es wie immer:
Entspannen Sie sich, wir kümmern uns um den Rest.

Ihr Strobl-Service-Team.
www.strobl-service.de

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